Dies ist für Unternehmer und Existenzgründer absolutes Grundlagenwissen. Es muss klar festgestellt werden, dass es nicht ausreicht, wenn Sie hierbei allein auf Ihren Steuerberater vertrauen. Mit den Themen Steuern, Recht und Buchführung sollten Sie sich ausführlich vor dem eigentlichen Unternehmensstart beschäftigen. Bevor Sie sich beispielsweise für eine bestimmte Rechtsform entscheiden, sollte abgeklärt werden, welche Auswirkungen dies in steuerlicher Hinsicht hat.

Haben Sie sich mit einzelnen Steuerarten und Regelungen vertraut gemacht, müssen Sie wissen, welche Steuern für Ihr konkretes Vorhaben gelten. Dies hängt vor allem auch davon ab, welche Größe Ihr Unternehmen hat und ob Sie Gewerbetreibender oder Freiberufler sind.

Große Bedeutung sollte darüber hinaus der Buchführung beigemessen werden. Es gibt hier die einfache und doppelte Buchführung. Dabei werden alle Geschäftsvorgänge in Konten (Rubriken für bestimmte Vorgänge, z. B. Mietzahlungen, Wareneinkäufe, Werbekosten) festgehalten. Welche Konten in der jeweiligen Buchhaltung angelegt werden, ist je nach Branche verschieden und hängt von den Besonderheiten jedes Unternehmens ab.

Wichtig zu erwähnen sind die sog. Kontenrahmen. Dies sind Muster für einen Kontenplan, wobei die frei erhältlichen Vorlagen meist zu umfangreich sind. Sie helfen aber dabei, sich einen eigenen, für das Unternehmen passenden, Kontenplan zu schaffen.

Kein Existenzgründer sollte ohne die Hilfe einer steuerlichen Beratung starten. Bei der Suche und Auswahl nach geeigneten Möglichkeiten stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Es gibt übrigens – entgegen der weitverbreiteten Meinung – keine steuerlichen Vergünstigungen speziell für Existenzgründer. Es gilt allerdings eine, im Vergleich zu bestehenden Unternehmen, erhöhte sogenannte Ansparabschreibung für künftige Investitionen. Einnahmen-Überschussrechnung, Kreditor und Debitor, Kleinunternehmerregelung – Fachbegriffe, die Sie kennen sollten! Informationen dazu erhalten Sie in unseren Veranstaltungen oder Einzelberatungen.